Was bedeutet Evolution?
Evolution bedeutet grundsätzlich eine Veränderung von Lebewesen über sehr lange Zeiträume.
Lebewesen können sich verändern. Eigenschaften können vererbt werden. Durch Mutationen entstehen Unterschiede und durch natürliche Selektion können sich bestimmte Eigenschaften innerhalb von Populationen stärker verbreiten.
Die Evolutionstheorie versucht damit zu erklären, wie sich die Vielfalt des Lebens entwickelt hat. Dabei geht es um sehr lange Zeiträume. Millionen und Milliarden von Jahren. Um genau zu sein 13,8 Milliarden Jahre. Fing alles an. Siehe Artikel über den Urknall.
Die moderne Evolutionsbiologie beschreibt dabei viele Vorgänge, die wissenschaftlich untersucht werden können. Das ist wichtig. Denn man sollte Wissenschaft nicht einfach ablehnen, nur weil man Christ ist. Aber genauso wichtig ist es, genau hinzuschauen. Denn die Evolutionstheorie beantwortet nicht automatisch jede Frage über den Ursprung des Lebens.
Evolution ist nicht dasselbe wie die Entstehung des ersten Lebens
Hier wird meiner Meinung nach sehr häufig etwas miteinander vermischt.
Die Frage:
„Wie verändern sich Lebewesen?“
ist nicht dieselbe Frage wie:
„Wie ist das erste Leben überhaupt entstanden?“
Evolution beschäftigt sich vor allem mit der Veränderung und Entwicklung von Populationen und der Vielfalt des Lebens. Die Entstehung des ersten Lebens ist dagegen eine andere wissenschaftliche Frage. Wie entstand aus unbelebter Materie das erste selbstständige Leben? Wie entstand die erste Zelle? Wie entstanden die ersten Informationen, die für ein funktionierendes Lebewesen notwendig sind? Und woher kommt überhaupt die Materie, aus der alles besteht? Das sind Fragen, die über die eigentliche Evolutionstheorie hinausgehen.
Und genau hier wird es doch interessant.
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