
Möge Gott dich segnen beim Lesen des Artikels
Psalm 91,12: Auf den Händen tragen sie dich, damit du deinen Fuß nicht an einem Stein(Absatz/Wort) stößt.
Mein Weg über den Okkultismus zu Jesus
In meiner frühesten Kindheit hatte ich schon Wahrnehmungen. Licht, Schatten, ich nahm sie als Gestalten wahr. Wenig später war mir klar, dass diese Schatten irgendwie böse sind und die Lichtgestalten nicht. Sie waren gut.
Meine Wahrnehmungsfähigkeit war so ausgeprägt, dass ich bei Menschen spüren konnte, wie es ihnen ging, was sie empfanden. Es war durchaus notwendig, diese Fähigkeit zu entwickeln. Warum, das ist ein tief biografisches Thema, welches hier den Rahmen sprengen würde. Aber so viel: Meine Kindheit war brutal auf allen drei Ebenen: Geist, Seele und Körper. Damit hatte ich ein gutes Alarmsignal, was evtl. auf mich zukommen könnte. Mit niemandem sprach ich über meine Wahrnehmungen. Übernatürliches, Religion, war bei uns kein Thema. Außer bei meinen Großeltern väterlicherseits.
Oma und Opa lehrten meiner Schwester und mir die Inhalte der Bibel. Sehr fasziniert von Josuas Geschichten, von Mose und den Erzählungen von Jesus, unserem Christus. Meine Hauptfaszination im Alten Testament war Josua. Im Neuen Testament eindeutig Jesus. „Zu Jesus kann man gehören“, hörte ich in dieser Form. Und so wollte ich zu Jesus gehören. Ich suchte Gott. Im Stillen.
In meiner Jugend lebte ich schon nicht mehr in meinem Mutterhaus, sondern im Norden Deutschlands. Es waren unterschiedliche Kinderheime für Kinder mit meiner Biografie. Unser Hausmeister war Christ und wieder knüpfte ich an Jesus an. Auf seiner Werkbank sitzend erzählte er mir mit strahlenden Augen von Jesus und wieder war ich sehr, sehr fasziniert von Jesus und dem Himmel. Seine Begeisterung für Jesus sollte mich nie wieder verlassen und ihn unvergesslich in Erinnerung halten. Möge Gott ihn und seine Nachkommen segnen. Ich ging eine Zeit lang in eine Jugendgruppe und war und bin fasziniert von fast jeder Kirche.
Meine ersten dunklen Erfahrungen machte ich als Kind im Kinderheim. Als Kinder machten wir schon so etwas wie Gläser rücken und andere Experimente, um einen Gruselschauer zu erwecken. Was auch geschah. Was wir nicht wussten, war, dass diese Spielchen eigentlich ziemlich ernst waren. Aber: Gott schützte uns Jugendliche und Kinder. Unser Hausmeister warnte einzelne sehr ausdrücklich davor, sich auf so etwas einzulassen. Manche nahmen das ernst, manche nicht.
Die Zeit verging.
Als junger Erwachsener hatte ich ein paar Jobs und arbeitete dann als Privatdetektiv. Eine aufregende Zeit. Von da aus geleitete ich nach Mainz. Ja ich bin viel rum gekommen und durfte noch viel weiter rum kommen. In dieser Zeit, als ich das erste mal in Mainz lebte, besuchte ich meine Oma, die andere – nicht von den Zeugen Jehovas. Die zwei Stunden Autofahrt, sollten einen prägnanten Einfluss auf mein Leben haben. Gott habe sie selig. Bei diesem Besuch fragte meine Oma mich, ob ich dieselben Fähigkeiten hätte wie sie. Zu fühlen, was andere Menschen fühlen. Zu spüren, was gerade los ist, fühlen wie es um jemanden steht. Natürlich bejahte ich ihre Frage und war ein wenig verdutzt. Dachte ich doch, dass jeder Mensch so spüren und sehen konnte wie wir. Waren wir nun die Einzigen? Oder gab es noch Menschen … die … gewiss, wir beide können damit ja nicht alleine mit solchen Fähigkeiten sein.
Mein Forschergeist ging an und ich wollte herausfinden: wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt, bleibt dumm. Mein Forschergeist ist der Teil in mir, der die Sache ganz genau wissen möchte. Bis ins kleinste Detail. Deshalb sind Wissenschaft und Glaube für mich kein Widerspruch. Im Gegenteil, ich kann das sehr gut vereinen.
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